Einkaufsgemeinschaft HSK AG
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Rehabilitation

Die Rehabilitation umfasst gemäss WHO-Definition «einen Prozess, der darauf abzielt, dass Menschen mit Behinderungen ihre optimalen physischen, sensorischen, intellektuellen, psychologischen und sozialen Fähigkeiten und Funktionen wieder erreichen und aufrechterhalten können».

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Datenlieferung ITAR_K V 10.0 Datenjahr 2019 für das Tarifjahr 2021

Für die Datenlieferung bitten wir Sie, uns die vollständig ausgefüllte Kosten-Vollversion ITAR_K V 10.0 inkl. detailliertem Ausweis der spitalambulanten Bereiche im Excel-Format zuzustellen.

Damit wir die Klinikspezifischen Daten pro Standort plausibilisieren und für unsere Benchmarkverfahren und Tarifvergleiche verwenden können, benötigen wir ergänzend folgende Unterlagen:

  • Auszug der Anlagebuchhaltung (KS-Export der Krankenhausstatistik BFS im PDF-Format)
  • Revidierter Jahresbericht 2019 elektronisch oder den Link auf die Homepage

  • Spitalindividuelles Konzept und Kalkulationsschema inkl. Ergebnis der ermittelten Kosten für die universitäre Lehre und Forschung sowie übrige gemeinwirtschaftliche Leistungen

  • Datenerhebungsformular mit den verschiedenen Registern ​​​​​

HSK erwartet, dass die ITAR_K Daten V 10.0 auf der H+ Plattform «Gesamtübersicht Institution» bearbeitet und elektronisch unterzeichnet bis Ende Mai 2020 per E-Mail zugestellt werden, dies auch bei Kliniken mit Mehrjahresverträgen.

Bei den Rehabilitationskliniken bitten wir um Aufteilung nach den tarifierten Kostenträgern auch bei Mischtarifen.

  • Neurologische Rehabilitation (leicht, mittel, schwer)
  • Pulmonale Rehabilitation
  • Muskuloskelettale Rehabilitation
  • Geriatrische Rehabilitation
  • Kardiale Rehabilitation
  • Internistisch-Onkologische Rehabilitation
  • Psychosomatik
  • Frührehabilitation (neu gemäss DefReha «Überwachungspflichtige Rehabilitation»)
  • Andere
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Nationale Einkaufsstrategie

Die Einführung der nationalen Tarifstruktur für die stationäre Rehabilitation ist weiterhin noch offen. Nach wie vor sind die Tarifunterschiede innerhalb derselben Fachbereiche nicht zufriedenstellend. Ebenso ist die Vergabe von neuen kantonalen Leistungsaufträgen auf Basis von nicht standardisierten Definitionen schwierig und macht eine Vergleichbarkeit der Tarife fast unmöglich.

Trotz diesen Rahmenbedingungen hält die Einkaufsgemeinschaft HSK an einer schweizweit einheitlichen Verhandlungsstrategie fest. Auch wenn ein eigentliches Benchmarkverfahren unter diesen Prämissen nicht möglich ist, führt HSK Wirtschaftlichkeitsprüfungen für alle Fachbereiche durch - entsprechend der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes. HSK ist der Ansicht, dass sich die regional unterschiedlichen Tarife annähern müssen.

Die Einkaufsgemeinschaft HSK verhandelt lösungsorientiert. Allerdings können Festsetzungsverfahren aufgrund der beschriebenen Ausgangslage nicht in jedem Fall vermieden werden.

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Datenbasiertes Verhandeln

Da die Umsetzung einer national einheitlichen Tarifstruktur, welche eine transparente Vergleichbarkeit der Leistungen ermöglichen soll, noch in Bearbeitung ist, verhandelt HSK trotzdem weiterhin datenbasiert. Folgende Faktoren werden dabei berücksichtigt:

  • Definition von fachspezifischen Richtwerten auf Basis verhandelter Tarife sowie ausgewiesener Kosten
  • Vergleiche des Leistungsspektrums und der Wirtschaftlichkeit (durchschnittliche Fallkosten und durchschnittliche Aufenthaltsdauer)
  • Transparent und detailliert ausgewiesene Kosten- und Leistungsdaten (Vollversion ITAR_K )
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Abgrenzung Frührehabilitation

Zur Abgrenzung der überwachungspflichtigen Rehabilitation (Frührehabilitation) von der stationären Rehabilitation ist für die Verhandlungen ein konkreter Kriterienkatalog, nach welchem der Leistungserbringer die Triage vornimmt, wünschenswert.

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Ambulante Rehabilitation

Für den ambulanten Rehabilitationsbereich verhandelt HSK unter folgenden Voraussetzungen Pauschalen, wenn für die Verhandlungspartner evidente Vorteile gegenüber den Einzelleistungstarifen bestehen:

  • Akkreditierung der Fachgesellschaft (z.B. Schweizerische Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation)
  • Grosses Volumen (Fallzahlen)
  • Gesamtschweizerisch anwendbar
  • Bereitschaft, die Vertragsstruktur|den Vertragsinhalt von HSK mehrheitlich zu akzeptieren

Ihr direkter Kontakt

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Brigitte Romer

Verhandlungsleiterin | Tarifmanagerin Rehabilitation
T +41 58 340 59 61
b.romer