Einkaufsgemeinschaft HSK AG
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Rehabilitation

Die Rehabilitation umfasst gemäss WHO-Definition «einen Prozess, der darauf abzielt, dass Menschen mit Behinderungen ihre optimalen physischen, sensorischen, intellektuellen, psychologischen und sozialen Fähigkeiten und Funktionen wieder erreichen und aufrechterhalten können».

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Datenlieferung ITAR_K V 11.0 Datenjahr 2020 für das Tarifjahr 2022

Für die Datenlieferung bitten wir Sie, uns die vollständig ausgefüllte Kosten-Vollversion ITAR_K V 11.0 im Excel-Format zuzustellen.

Damit wir die Klinikspezifischen Daten pro Standort plausibilisieren und für unsere Benchmarkverfahren und Tarifvergleiche verwenden können, benötigen wir ergänzend folgende Unterlagen:

  • Auszug der Anlagebuchhaltung (KS-Export der Krankenhausstatistik BFS im PDF-Format)
  • Revidierter Jahresbericht 2020 elektronisch oder den Link auf die Homepage

  • Spitalindividuelles Konzept und Kalkulationsschema inkl. Ergebnis der ermittelten Kosten für die universitäre Lehre und Forschung sowie übrige gemeinwirtschaftliche Leistungen

  • Datenerhebungsformular mit den verschiedenen Registern ​​​​​neu für den Bereich ST Reha

HSK erwartet, dass die ITAR_K Daten V 11.0 auf der H+ Plattform «Gesamtübersicht Institution» bearbeitet und elektronisch unterzeichnet bis Ende Mai 2021 per E-Mail zugestellt werden, dies auch bei Kliniken mit Mehrjahresverträgen.

Bei den Rehabilitationskliniken bitten wir um Aufteilung nach den tarifierten Kostenträgern auch bei Mischtarifen.

  • Neurologische Rehabilitation (leicht, mittel, schwer)
  • Pulmonale Rehabilitation
  • Muskuloskelettale Rehabilitation
  • Geriatrische Rehabilitation
  • Kardiale Rehabilitation
  • Internistisch-Onkologische Rehabilitation
  • Psychosomatik
  • Frührehabilitation 
  • Andere
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Nationale Einkaufsstrategie

Die Einführung der nationalen Tarifstruktur für die stationäre Rehabilitation ST Reha findet am 1. Januar 2022 statt. Der Verwaltungsrat der Swiss DRG AG hat am 12. März 2021 entschieden, dass die neue nationale Tarifstruktur ST Reha Version 1.0 ab 2022 eingeführt werden soll. Der Bundesrat hat die neue Tarifstruktur am 3. Dezember 2021 bewilligt. Die Einkaufsgemeinschaft HSK begrüsst diesen Entscheid.

Nach wie vor sind die Tarifunterschiede nicht zufriedenstellend. Ebenso ist die Vergabe von neuen kantonalen Leistungsaufträgen auf Basis von nicht standardisierten Definitionen schwierig und macht eine Vergleichbarkeit der Tarife unmöglich. Trotz diesen Rahmenbedingungen hält die Einkaufsgemeinschaft HSK an einer schweizweit einheitlichen Verhandlungsstrategie fest. Auch wenn ein eigentliches Benchmarkverfahren unter diesen Prämissen noch nicht möglich ist, führt HSK Wirtschaftlichkeitsprüfungen in allen Bereichen durch – entsprechend der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes. HSK ist der Ansicht, dass sich die regional unterschiedlichen Tarife annähern müssen.

Die Einkaufsgemeinschaft HSK verhandelt lösungsorientiert. Allerdings können Festsetzungsverfahren aufgrund der beschriebenen Ausgangslage nicht in jedem Fall vermieden werden.

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Datenbasiertes Verhandeln

Die Überführung der bisherigen Tarife in die neue Tarifstruktur ST Reha ist für alle Verhandlungspartner eine grosse Herausforderung.

Damit der Austausch und die Verhandlungen auf einer datenbasierten Grundlage erfolgen können, fordert die Einkaufsgemeinschaft HSK von den Rehabilitationskliniken – zusammen mit den üblichen ITAR_K Daten – erstmals Zusatzdaten, welche die transparent und detailliert ausgewiesenen Kosten- und Leistungsdaten belegen.

Ein Benchmarkverfahren – das zeigen die Erfahrungen aus der Akutsomatik und Psychiatrie – ist im Einführungsjahr einer Tarifstruktur nicht zielführend. Aus diesem Grund steht eine tarifvolumenneutrale Überführung der Tarife im Vordergrund.

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Frührehabilitation und Paraplegiologie

Diese Fachbereiche werden nicht unter dem Anwendungsbereich von ST Reha abgebildet. Die Vergütung wird über die Tarifstruktur Swiss DRG oder während der Einführungsphase (max. 2 Jahre) über eine alternative Tarifierung erfolgen. Die Einkaufsgemeinschaft HSK wird mit den betroffenen Kliniken den Austausch suchen und wo immer möglich eine tarifarische Lösung finden.

Damit eine alternative Tarifierung für die Frührehabilitation möglich ist, braucht es nebst einem Leistungsauftrag für Frührehabilitation oder Akutsomatik zusätzlich folgende minimale Abgrenzungskriterien:

  • Erfüllung der Mindestmerkmale gemäss der schweizerischen Operationsklassifikation (CHOP) für die fachübergreifende Frührehabilitation oder die neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation
  • Transparente Ausscheidung der Kosten und Leistungen
  • Datenlieferung an die SwissDRG AG gemäss den aktuellen Datenlieferungsvorgaben der SwissDRG AG

Für eine alternative Tarifierung in der Paraplegiologie braucht es einen entsprechenden Leistungsauftrag und folgende minimale Abgrenzungskriterien müssen kumulativ erfüllt sein:

  • Erfüllung der Mindestmerkmale gemäss der schweizerischen Operationsklassifikation (CHOP) für die paraplegiologische rehabilitative Komplexbehandlung resp. Erfüllung der Mindestmerkmale gemäss der schweizerischen Operationsklassifikation.
  • Transparente Ausscheidung der Kosten und Leistungen
  • Datenlieferung an die SwissDRG AG gemäss den aktuellen Datenlieferungsvorgaben der SwissDRG AG
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Ambulante Rehabilitation

Für den ambulanten Rehabilitationsbereich verhandelt HSK unter folgenden Voraussetzungen Pauschalen, wenn für die Verhandlungspartner evidente Vorteile gegenüber den Einzelleistungstarifen bestehen:

  • Akkreditierung der Fachgesellschaft (z.B. Schweizerische Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation)
  • Grosses Volumen (Fallzahlen)
  • Gesamtschweizerisch anwendbar
  • Bereitschaft, die Vertragsstruktur|den Vertragsinhalt von HSK mehrheitlich zu akzeptieren

Ihr direkter Kontakt

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Brigitte Romer

Verhandlungsleiterin | Tarifmanagerin Rehabilitation
T +41 58 340 59 61
b.romer