Einkaufsgemeinschaft HSK AG
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8081 Zürich

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Ambulante ärztliche Leistungen

Sämtliche in der Schweiz erbrachten ambulanten ärztlichen Leistungen werden gemäss Einzelleistungstarif abgerechnet. Die dazugehörende Tarifstruktur ist zurzeit TARMED, welche mehr als 4'600 Positionen nahezu sämtliche ärztliche und arztnahe Leistungen in der Arztpraxis und im ambulanten Spitalbereich umfasst.

Tarifstruktur 

Die TARMED-Tarifstruktur ist bekanntlich veraltet und es wurden verschiedene Versuche bzw. Verhandlungen zwischen den Partner getätigt um eine aktualisierte und sachgerechte Lösung zu finden. Erfreulicherweise wurde am 12. Juli 2019 die von der ats-tms AG entwickelte neue Tarifstruktur TARDOC beim Bundesrat eingereicht. Die Tarifstruktur wird zurzeit vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) geprüft.

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Datenbasiertes Verhandeln

HSK steht für datenbasiertes Verhandeln ein und fordert von den Spitälern seit Jahren eine vollständige Transparenz der Kosten- und Leistungsdaten für die Verhandlungen im spitalstationären und spitalambulanten Bereich. In den letzten Jahren hat das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) mehrere wegweisende Urteile gefällt, welche die HSK-Haltung stützen. Das neuste Urteil C-446/2018 bestätigt noch einmal, dass die Kostendaten wesentlich für die Tarifbestimmung sind.

Die Verhandlungen 2019 haben eine geringfügige Verbesserung bei der Datenlieferung gegenüber der Vergangenheit gebracht. Dies bedeutet, dass mehrere Spitäler die Kostendaten des ambulanten Bereichs aufgeteilt auf die diversen Kostenträger (TARMED, Physiotherapie, Ergotherapie, usw.) geliefert haben. Jedoch gibt es immer noch viele Spitäler, die nicht bereit sind, ihre Kosten in einer transparenten Weise zu liefern, denn oftmals wurde nur die Gesamtsumme der ambulanten Leistungskosten ausgewiesen. Daher muss die Datenlieferung weiter verbessert werden.

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Datenlieferung ITAR_K V 10.0 Datenjahr 2019 für das Tarifjahr 2021

Für die Datenlieferung bitten wir Sie, uns die vollständig ausgefüllte Kosten-Vollversion ITAR_K V 10.0 inkl. detailliertem Ausweis der spitalambulanten Bereiche im Excel-Format zuzustellen.

Damit wir die Klinikspezifischen Daten pro Standort plausibilisieren und für unsere Benchmarkverfahren und Tarifvergleiche verwenden können, benötigen wir ergänzend folgende Unterlagen:

  • Auszug der Anlagebuchhaltung (KS-Export der Krankenhausstatistik BFS im PDF-Format)
  • Revidierter Jahresbericht 2019 elektronisch oder den Link auf die Homepage
  • Kodierrevisionsbericht DRG bzw. TARPSY Geschäftsjahr 2019
  • Spitalindividuelles Konzept und Kalkulationsschema inkl. Ergebnis der ermittelten Kosten für die universitäre Lehre und Forschung sowie übrige gemeinwirtschaftliche Leistungen
  • Datenerhebungsformular mit den verschiedenen Registern

HSK erwartet, dass die ITAR_K Daten V 10.0 auf der H+ Plattform «Gesamtübersicht Institution» bearbeitet und elektronisch unterzeichnet bis Ende Mai 2020 per E-Mail zugestellt werden, dies auch bei Kliniken mit Mehrjahresverträgen.

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​BVGer unterstützt Datentransparenz

Auch im ambulanten Bereich müssen die Tarife grundsätzlich auf Kostendaten basieren, die aus einer effizienten Leistungserbringung resultieren. In seinen letzten Urteilen dazu hält das BVGer fest, dass Kostendaten nur berücksichtigt werden können, wenn sie den in Art. 2 Abs. 1 und 2 VKL formulierten Zielen entsprechen und damit die Grundlagen für die Bestimmung der Kosten und Leistungen des OKP-Bereichs in der ambulanten Behandlung im Spital liefern.

Die Plausibilisierung der Kostendaten muss erfolgen, um zu prüfen, ob die ausgewiesenen Kosten auf einer wirtschaftlichen Leistungserbringung beruhen.

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Haltung der Einkaufsgemeinschaft HSK

Die Grundsätze für die Verhandlungen im TARMED-Bereich sind die Transparenz der Daten und die genaue Unterscheidung der Leistungen und Kosten zwischen ambulant und stationär. Nur wenn sämtliche Spitäler uns die ITAR_K-Vollversion und zusätzliche Informationen liefern, kann man mit einem ausführlichen Benchmark-Prozess anfangen.

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PET-CT

Es besteht ein Vertrag zwischen der Einkaufsgemeinschaft HSK AG und der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) über die pauschale Vergütung für Untersuchungen an Geräten mit kombinierter Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT).

Der PET/CT-Vertrag ist seit 1. Januar 2013 in Kraft. Er regelt neben der PET/CT-Untersuchung und der dazugehörenden Befundung und Beratung auch die Anwendung des Radiopharmakon F-2-Fluoro-Deoxy-Glucose (FDG), welches in der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) aufgeführt ist.

Die Parteien haben sich auch auf eine Vergütung der zwischenzeitlich neu in die KLV aufgenommenen Radiopharmaka geeinigt und den Pauschalvertrag entsprechend ergänzt (jeweils neuer Anhang 3A):

  • Per 1. Juli 2014: N-13 Ammoniak, 82-Rubidium und F-18-Fluorocholin
  • Per 1. Januar 2016: F-18-Ethyltyrosin (FET)
  • Per 1. Januar 2016: GA-PSMA-11
  • Per 1. Juli 2017: GA-68-DOTATATE und GA-68-DOTATOC (weitere Radiopharmaka unter dem Sammelbegriff „DOTA-Peptide“ werden vergütet, sobald die klinische Anwendbarkeit gegeben und der Vertrag entsprechend ergänzt ist)

Bei Interesse an einem Vertragsbeitritt wenden Sie sich bitte an die SGNM.

Ihr direkter Kontakt

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Monica Minotti

Leiterin Kanton Tessin | Tarifmanagerin TARMED
T +41 58 340 80 38
m.minotti